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Implantologie Mannheim

Implantologie

Ein Zahnimplantat ersetzt einen fehlenden Zahn. Es besteht aus zwei Komponenten: Der Implantatkörper ist eine künstliche Zahnwurzel. Dieser wird in den Kieferknochen eingepflanzt (implantiert). Meist ist er zwischen 8 und 14 mm lang und besteht aus Titan, einem sehr gut verträglichen Metall. Das Zahnimplantat verwächst idealerweise fest mit dem Kieferknochen. Die „Suprakonstruktion“, also der eigentliche Zahnersatz, ist der sichtbare Teil des Implantats. Er ist der natürlichen Form und Farbe der Zähne nachempfunden.

Welche Vorteile hat ein Zahnimplantat?

Zahnimplantate ersetzen fehlende Zähne. Durch die künstliche Zahnwurzel verleihen sie dem notwendigen Zahnersatz einen festen Halt. Sie schließen einzelne Zahnlücken, ohne dass – wie etwa beim Schluss durch eine Brücke – die gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne beschliffen werden muss. Implantate reduzieren den Knochenabbau in zahnlosen Kieferabschnitten, weil sie die Kaukräfte auf den Kiefer übertragen. Sie können einem herausnehmbaren Zahnersatz darüber hinaus einen festen Halt verleihen. Durch das Setzen von Implantaten wird es zudem oft möglich, einen festsitzenden Zahnersatz zu integrieren. Dies an Stellen, wo sonst nur ein herausnehmbarer Zahnersatz, also eine Prothese, möglich wäre. Letztlich sorgt das für einen Gewinn an Lebensqualität.

Wann sollte man lieber auf Zahnimplantat verzichten?

Nicht immer ist eine Zahnimplantat Behandlung möglich. Wichtigste Voraussetzung ist in jedem Fall eine ausreichende Dicke des vorhandenen Kieferknochens. Einige Erkrankungen können den Einsatz von Implantaten deshalb ausschließen. Dazu gehören allen voran eine unbehandelte Parodontitis (entzündlicher Abbau des Zahnhalteapparates) sowie eine unbehandelte oder schlecht eingestellte Diabetis Mellitus (Zuckerkrankheit). Auch bei bestimmten Knochenleiden sollte keine Behandlung mit Implantaten stattfinden. Ebenso nicht bei Störungen der Blutgerinnung und Wundheilung, bei Immunschwäche oder bei schwerwiegenden Allgemeinerkrankungen. Gegen eine Zahnimplantat Behandlung spricht auch das Rauchen. Bei Rauchern heilt das Zahnimplantat in der Regel schlechter ein und neigt im Vergleich zu Nichtrauchern zu Komplikationen (Mukositis, Periimplantitis). Entscheidend für den Behandlungserfolg ist außerdem eine sehr gute Mundhygiene. Dabei kommt es darauf an, dass Sie die Zähne und Implantate regelmäßig wirklich gründlich reinigen. Schlechte Mundhygiene spricht daher ebenfalls gegen ein Zahnimplantat.

Periimplantitis

Als Periimplantitis bezeichnet man eine Entzündung mit Knochenverlust rund um das Zahnimplantat. Die Krankheit ist vergleichbar mit einer Parodontitis. Sie wird durch die gleichen Bakterien ausgelöst. Das ist auch der Grund dafür, warum eine nicht behandelte Parodontitis zur Gefahr für ein Implantat werden kann. Im schlechtesten Fall kommt es genau wie bei der Parodontitis zu einem Abbau des Kieferknochens. Dadurch verliert das Zahnimplantat seine Verankerung und lockert sich. Tatsächlich ist die Periimplantitis die häufigste Ursache für den Verlust eines Implantats. Durch eine gute Mundhygiene lässt sich der Krankheit vorbeugen. Genauso wichtig sind regelmäßige Kontrollbesuche in der Praxis. Denn eine Entzündung des Gewebes rund um das Zahnimplantat, Mukositis genannt, ist für Sie als Patient nur schwer erkennbar. Bei Verdacht auf eine Entzündung sollten Sie sofort den Zahnarzt aufsuchen.

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